Handel, Handwerk & Gewerbeverein Kropp

Stammtisch

Hungrige und neugierige HHG Mitglieder im Wisentpark Kropp

Chef Dirk Andresen vom Verein Weidelandschaft begrüßte mit der Leiterin Hille Widowski des Wisentgeheges Kropp eine große Anzahl HHG Mitglieder zu einem besonderen Stammtischabend in der gemütlichen Atmosphäre des Wisentgeländes Kropp. An diesem Abend hatte HHG Mitglied Dirk Andresen die Grillöfen mit Gas und Holzkohle angeheizt um den Gästen einmal die Vorteile des Gallowayfleisches vom Grill schmackhaft zu präsentieren.

Die Galloways sind als hornlose Naturrinder, die ursprünglich aus dem Südwesten Schottlands stammen, bekannt. Bei viel Bewegung und naturnaher Haltung liefern die Rinder ein besonders hochwertiges Fleisch, so Grillmeister Andresen. Der hervorragende Geschmack beruht auf der ausgezeichneten Zartheit und Saftigkeit, die von dem ausgewogenen Verhältnis von Fleisch zu Fett stammt. Das feinfaserig und gut marmorierte Fleisch schmeckte allen HHG Gästen vorzüglich. Den Unterschied des Grillens auf einem Gasgrill und einem Holzkohlengrill sowie die richtige Würzung wurden von Dirk Andresen anschaulich präsentiert.

Die drei Landschaftspflegehöfe des Vereins mit Hauptsitz in Hartwigswald bei Neumünster arbeiten mit dem Kropper Wisentpark insbesondere in der Pflege und Entwicklung von Niederungsstandorten mit den umliegenden Mooren des Eider-Treene-Sorge Gebietes.

In Kropp ist als das größte Artenschutzprojekt die Wisentzuchtstation angegliedert. Ein weiteres Artenschutz- und Umweltprojekt sind die Artenhilfsmaßnahmen für Fledermäuse und Amphibien, so Hille Widowski.

„Natur Pur - Wissen was man isst!“ ist das Motto der Kropper Aktivitäten im Wisentpark. Mit der Besichtigung und Verkostung im angegliederten Hofladen der jeweils donnerstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet hat überzeugten sich die HHG Gäste von der Qulitätsvielfalt der angebotenen Produkte die auch unter www.galloway-shop.de .

HHG Vorstandsmitglied Kay Gellert bedankte sich zum Abschluss mit einem Gastgeschenk für den informativen und schmackhaften Stammtischabend bei den Akteuren des Wisentparks. Wir kommen gerne wieder, so die HHG Mitglieder abschließend.

Stromversorgung in Kropp bei einem „Black out“

Zu einem informativen Stammtischabend trafen sich die HHG Mitglieder im Schleswig-Holstein Netz Umspannwerk in Kropp und wurden von Kommunalmanager Ralf Loell zusammen mit seinem Kollegen begrüßt. Es kommt hier in Kropp mehr Strom an, als für die Region Kropp gebraucht wird, so Ralf Loell. Insbesondere der Bereich regenerative Energie durch zwei Windparks, Biogasanlagen und Photovoltaik schafft überschüssigen Strom der über die 110-KV-Netzleitung abgeleitet wird. Generell wird in Schleswig-Holstein zurzeit mehr Strom produziert als Bedarf vorhanden ist. Im Umspannwerk Kropp speichern zwei große Trafo´s den ankommenden Strom. Modernste Technik sorgt für eine gezielte Stroman- und Stromabgabe im Neubau der Schaltstation in das SH-Stromnetz. Der vorhandene Altbau im Umspannwerk Kropp wird kurzfristig abgebrochen, so Loell.

Bei der anschließenden Aussprache und Diskussion wurde von den Experten bestätigt, dass derzeit weiterhin zur Sicherstellung einer geregelten Stromversorgung im Land Kohle- bzw. Atomstrom nötig ist. Besonders beeindruckt zeigten sich die Stammtisch Gäste des HHG Kropp von dem Szenario „Strom Black out!“ im ganzen Land Schleswig-Holstein. Für den Ort Kropp würde dies bedeuten, so Ralf Loell, dass die Region ca. drei Wochen kein Strom hat da andere Bedarfsgebiete wie Städte vorrangig wieder in der Stromversorgung „hochgefahren“ werden. Diese Aussage sorgte für betroffene Gesichter bei den teilnehmenden HHG Mitglieder.

Der stellvertretende HHG Vorsitzende Ingo Paulsen bedankte sich mit einem Präsent bei Ralf Loell für den informativen Stammtischabend mit vielen neuen Eindrücken von der Leistungs- fähigkeit des Umspannwerkes im Pommernweg in Kropp

HHG- Stammtisch bei der Gemeinde Kropp

Unterzentrum Kropp muss wachsen können!

Bürgermeister Stefan Ploog und HHG-Vorsitzender Carsten Saß freuten sich auf den voll besetzten Sitzungssaal mit 31 HHG Mitgliedern im neuen Rathaus in Kropp zum traditionellen Gemeinde-Stammtisch des HHG Kropp.

Die Erweiterung des Gewerbegebiets geht los, so die Botschaft von Bürgermeister Ploog. Seitens der Gemeinde wurden Flächen nördlich der Gemeinde angrenzend an das dort bereits bestehende Gewerbegebiet von einem Landwirt erworben.  In zwei Jahren, so die Prognose des Kropper Bürgermeisters, müsse man mit Baumaßnahmen dort starten können.

Das Baugebiet B 18 sei planungstechnisch auf dem Weg, Dort werden 37 Grundstücke für die Wohnbebauung zur Verfügung stehen. Hier sei nicht nur der Einfamilienhausbau möglich, so Stefan Ploog. Insbesondere kann hier auch Wohnraum für jüngere und ältere Generationen geschaffen werden.

Weitere Themen des Abends war ein Überblick über die derzeitige Entwicklung in der Gemeinde. Der neue Kindergarten in der Norderstrasse sei für die neuen 75 Plätze im Zeitplan. Kopfsachmerzen bereitet der Gemeinde, so der Bürgermeister, die Mängel an dem 12 Jahre alten Gebäude der Geestlandschule. Man hoffe jedoch im nächsten Frühjahr mit den notwendigen Renovierungen starten zu können, so dass die schulische Nutzung im Herbst 2020 wieder möglich sei.

Für 2020 prognostizierte Bürgermeister Ploog zur Freude der Gewerbetreibenden keine Steuererhöhungen. Die Haushaltslage sehe 2019 gut aus und es wird ein Haushaltsüberschuss von rund einer halben Million Euro ausgewiesen.

Im Rahmen der Ortskernentwicklungsplanung führe man, so Ploog, am 28.11. um 19:00 Uhr in der Geestlandschule eine weitere Bürgerinformation durch. Mit den Fördermaßnahmen soll insbesondere ein Kerngebiet im Ortszentrum attraktiver gestaltet werden.

Das zusammen mit dem Regionalmarketing Kropp vermarktete Geestland Eventgelände (ehemals Waldsportplatz) wird 2020 wieder einige größere Veranstaltungen beherbergen, so die derzeitigen Planungen der verantwortlichen Akteure.

Zum Abschluss des Abends führte Bürgermeister Ploog die HHG Gäste durch die neuen Räumlichkeiten des Rathauses. Für 3,98 Millionen Euro wurde wurden rund 2.000 Quadratmeter (1.540 neue und alte 440 Quadratmeter) Nutzflächen geschaffen.

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich HHG Vorsitzender Carsten Saß beim Bürgermeister Ploog für den informativen Abend.

„Unser Land, unsere Lust, unsere Leidenschaft!“

Mit dieser Zusammenfassung stellte Betriebsleiterin Gunda Sierck den Hof Fuhlreit mit der bekannten Hofmeierei „Geestfrisch“ den Mitgliedern des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe Kropp beim letzten Stammtischabend vor der Sommerpause vor.

Bereits in der fünften Generation betreibt die Familie Sierck seit 1881 den Familienbetrieb in Kropp-Fuhlreit. Zwei Söhne, so Gunda Sierck, stehen bereits in den Startlöchern um die Tradition des Familienbetriebes im Bereich Landwirtschaft und Meierei fortzusetzen. Gunda Sierck ist die Chefin der Meierei während Ehemann Jörn Sierck die Fäden der Landwirtschaft zusammenhält.

Seit vier Jahren produziert die rührige Betriebsinhaberin Gunda Sierck auch „Geesa´s Eis“. Rund 45 Sorten, so die Betriebsleiterin, habe sie bereits kreiert. Zurzeit steht ein Eis mit Biergeschmack in der Probephase. Abnehmer sind private Haushalte und die Gastronomie unter der Dachmarke „Feinheimisch – Genuss aus Schleswig-Holstein“.

In einem Hofladen werden von Mittwoch bis Sonnabend jede Woche die eigenen Milchprodukte wie aber auch Fleischspezialitäten aus der eigenen Hofproduktion vertrieben. Weitere Gaumenfreuden, die meisten aus Schleswig-Holstein, warten auf die Kunden in den ansprechenden Räumen des Ladens auf Hof Fuhlreit.

Mit einer Verkostung der verschiedenen Milchprodukte schloss der informative HHG-Stammtisch ab. Weitere Informationen zum Betrieb „Hof Fuhlreit“ gibt es unter www.meierei-geestfrisch.de

 

Text und Foto: Adolf Deeke (ad.)

HHG Stammtisch: “Wirtschaft hautnah erleben“!

Zum letzten Herbst/Winter-Stammtisch besuchten die Kropper HHG Mitglieder das HHG Mitglied „Bauzentrum Zerssen“ der Schröder Gruppe in Rendsburg. Kropper Jung und stellvertretender Vertriebsleiter Gerd Reimer begrüßte die Kropper Gäste und stellte sehr anschaulich den Zerssen Baumarkt in Rendsburg vor. Die Schröder Gruppe aus Heide beschäftigt derzeit rund 900 Mitarbeiter im nördlichen Deutschland, davon 87 Mitarbeiter im Baustoffhandel Zerssen in Rendsburg. Der Rendsburger Betrieb erzielt auf 40.000qm Betriebsfläche, davon 12.000qm unter Dach, einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro. Ferner werden in Rendsburg beim dazugehörigen Hagebaumarkt mit Gartencenter auf 10.000qm rund 10 Millionen Umsatz von den dort tätigen 51 Mitarbeitern getätigt.

Der informative Vortrag von Gerd Reimer endete mit einem Betriebsrundgang. Die Ausstellungsräume sowie der Ideengarten fand besonderes Interesse bei den Kropper HHG Mitgliedern. Vorsitzender Carsten Saß bedankte sich bei Gerd Reimer für die Präsentation zur Thematik „Wirtschaft hautnah erleben“ mit einem Gastgeschenk und sprach die Hoffnung aus die HHG-Stammtische im Herbst 2018 wieder mit interessanten Themen fortzusetzen. ad.

HHG Stammtisch bei der Gemeinde: „Baugrund wird in Kropp knapp!“

Bürgermeister Stefan Ploog stellte beim HHG Stammtisch bei der Gemeinde Kropp, die aktuelle Entwicklung in der Gemeinde vor. Der Rathausneubau wurde witterungsbedingt verspätet gestartet, so Ploog. Mit einer Fertigstellung rechnet man in einem Jahr im Frühjahr 2019. Das Richtfest ist im Juli terminiert, so der Bürgermeister.

Das Kropper Rettungszentrum soll am 14. Mai seiner Bestimmung übergeben werden. Mit einem Tag der offenen Tür will die Feuerwehr am 8. September das moderne Rettungszentrum sowie ein neues „HLF 20 Fahrzeug“ der Öffentlichkeit vorstellen.

„Kropp ist ausverkauft“! so Bürgermeister Ploog zum Thema Baugrundstücke. Im aktuellen Wohnbeugebiet sind noch ein bis zwei Bauplätze frei. In der weiteren Planung will man seitens der Gemeinde gerne 32-35 Baugrundstücke ausweisen. Das Gewerbegebiet ist derzeit ausverkauft. Weitere Flächen zu erschließen gestaltet sich aufgrund der Gemeindelage schwierig. Die europaweit tätige Firma „Goldline“ wird mit dem Bau einer neuen Firmenzentrale noch in diesem Jahr mit über 30 Arbeitsplätzen am Standort in Kropp starten.

Auf dem ehemaligen Gelände des „Rosengartens“ soll der Bau von Wohnungen bis zum Spätsommer gestartet werden, so die Auskunft der Wohnungsbaugenossenschaft als Bauherr.

Änderungen wird es bei der Oberflächenentwässerung geben, so das Gemeindeoberhaupt. Dies ist aber ein längerer Prozess und wird die Haushaltslage über einen längeren Zeitraum belasten, so Stefan Ploog.

Der Kindergartenneubau auf der ehemaligen Festwiese wird rund 3 Millionen für fünf Gruppen mit 75 Plätzen verschlingen. Bislang sind im Gemeindehaushalt rund 1,4 Millionen Euro pro Jahr für den Unterhalt der Kindergärten eingeplant. Dieser Betrag wird sich um rund 500.000 Euro nach der Fertigstellung des neuen Kindergartens erhöhen und zeige umso mehr die familienfreundliche und junge Gemeinde Kropp.

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister mit der Aussage, dass die Betreiberfirma TNG aus Kiel in den Startlöchern mit dem Ausbau des Glasfasernetzes steht. Wir sind auf dem Weg in eine zukunftsgerechte Entwicklung, so der Bürgermeister

Unternehmensnachfolge rechtzeitig planen!

Zwei Jahre gehen mindestens ins Land um eine geordnete Unternehmensübergabe zu planen, so Senior Berater Oliver Wilhelm von der Flensburger WiReg bei einem Gedankenaustausch zu diesem Thema mit Mitgliedern des HHG Kropp im Rahmen eines Stammtischabends. In den nächsten vier Jahren stehen bundesweit rund 150.000 Unternehmen in Deutschland vor einer Unternehmens- nachfolgeregelung. Allein in Schleswig-Holstein sind dies 5.400 Betriebe mit 83.000 Mitarbeitern. Zwar werde die Hälfte der Unternehmensnachfolge in der Familie geregelt, somit sind jedoch aber noch mindestens 50 Prozent der Unternehmen gefordert eine externe Lösung herbeizuführen. Hier ist insbesondere eine zukunftsattraktive Gestaltung des Unternehmens maßgeblicher Inhalt eines Nachfolgeprozesses, so Berater Oliver Wilhelm.

Bei einer rund zwei Jahre dauernden Nachfolgeprozessregelung müssen externe Berater, Steuerberater und Notare bzw. Rechtsanwälte bedarfs- und zeitgerecht mit eingebunden werden. Oftmals helfen auch hier externe Mentoren bei der Umsetzung der Nachfolgeregelung. Insbesondere eine abgestimmte und zielorientierte Kommunikationsregelung für die internen wie externen Mitteilungen nach außen ist von Nöten. Hier steht die WiReg neben den Innungen und Kammern mit geschulten Beratern der hiesigen Wirtschaft stets kostenlos zur Verfügung.

Im weiteren Verlauf der Diskussion mit den Kropper HHG Mitgliedern regte Oliver Wilhelm an, dass jedes Unternehmen einen sogenannten „Notfallkoffer“ erstellen sollte. Insbesondere längere Krankheitsfälle oder auch im schlimmsten Fall der Tod eines Unternehmers erfordern Maßnahmen zur Absicherung des Unternehmens und deren Mitarbeiter. Hier kann man im Internet zu diesem Thema weitere ausführliche Informationen erhalten.

Bei der WiReg ist Berater Oliver Wilhelm unter der Rufnummer 0461 9992210 bzw. per e-mail: wilhelm@spamProtectwireg.de zu erreichen

BÄKO Schleswig-Holstein eG „10 Jahre Standort Kropp!“

9,5 Millionen Euro, so Geschäftsführer Matthias Retzlaff beim kürzlich  durchgeführten HHG-Stammtisch in der BÄKO Zentrale in Kropp, habe man seit dem Baubeginn im Jahre 2008 in Kropp investiert. Die letzte große Investition von rund 3 Millionen Euro wurde mit der Inbetriebnahme der Halle 4 kürzlich beendet.

Man sehe sich als Einkaufsabteilung für die 248 BÄKO Genossenschaftsmitglieder aus dem Bäcker- und Konditorenhandwerk, so Matthias Retzlaff bei der Betriebsvorstellung. Zuvor präsentierte er den begeisterten HHG Mitgliedern den neuen Imagefilm „Undercover bi BÄKO“ bei leckeren Schnittchen.

112 Mitarbeiter und sechs Auszubildende werden in der Kropper BÄKO Zentrale beschäftigt. Auf dem 37.000 Quadratmeter großen Firmenareal werden rund 8.500 Artikel gelagert und 22 LKW´s sorgen bei einer jährlichen Fahrleistung von 1,2 Millionen Kilometern für die termingerechte Belieferung der Bäckereibetriebe im hohen Norden inclusive Dänemark. Dabei wird ein Umsatz von rund 62,6 Millionen Euro, davon 19,8 Millionen in Dänemark, erzielt, so der engagierte Geschäftsführer Retzlaff bei der Firmenpräsentation.

Bei der anschließenden Führung durch die großen Hallen mit den hohen Lagerregalen gewannen die HHG-Mitglieder einen Eindruck von der riesigen Produktpalette der BÄKO Zentrale. Die Orderaufträge der Mitgliedsbetriebe bearbeitet man nach dem sogenannten „Pick-by-Voice Verfahren“, so der Geschäftsführer. Mit dem computergesteuerten Verfahren passieren keine Packfehler mehr. Die Bestellungen laufen direkt auf die Headsets der Kommissionierer und bekommen somit die Auslastung der Palette und den Standort direkt „aufs Ohr“. Der Computer regelt die Reihenfolge der Palettenbestückung.

HHG Vorsitzender Carsten Saß bedankte sich abschließend beim Geschäftsführer Retzlaff mit einem Präsent für die informative und lebhafte Firmenpräsentation und wünschte der BÄKO weiterhin erfolgreiche Jahre am Kropper Standort. ad.

Stammtisch HHG Kropp: „Sparst Du noch oder dokumentierst Du schon?“

Seit nunmehr 40 Jahre gibt es rund 200 Gesetze zum „Umgang mit personenbezogenen Daten“ in Deutschland. Aber die „EU DSGVO“ (EU Datenschutzgrundverordnung) verlangt zukünftig bei der Auftragsdatenverarbeitung neue Dokumentationspflichten, so Frank Berns als Inhaber und Datenschutzbeauftragter der Firma „Konzept 17“ in Schuby im Rahmen des ersten Stammtisch- abends 2018 des HHG Kropp im Sitzungsraum der NOSPA Filiale in Kropp.

NOSPA Regionaldirektor Wener Seeling begrüßte als Hausherr und stellvertretender HHG Vorsitzender die interessierten HHG Mitglieder zu dem zweistündigen Vortrag von Frank Berns als Mitglied im Kropper HHG Verein. Insbesondere die Veränderungen nach dem 25.5.2018, dem Ablauftermin der Übergangsphase zur Beachtung des EU- Datenschutzrechts, bringt viele neue und bislang von vielen Betrieben vernachlässigte Dokumentationspflichten im Bereich Verarbeitung personenbezogener Daten, so der Schubyer Datenschutzexperte. Bei Verstößen können Bußgelder von 2 bis zu 4 Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes erhoben werden. Das ULD Kiel (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein) übernimmt gemäß Landesdatenschutzgesetz (LDSG) die Datenschutzrechtliche Prüfungen in Schleswig-Holstein. Auch, so Frank Berns, werden sich Abmahnvereine und Anwälte in naher Zukunft um die Einhaltung der EU Datenschutzgrundverordnung kümmern. Mit Abmahnungen und Strafgeldandrohungen wird künftig zu rechnen sein, so die Aussage in der HHG Zusammenkunft. Die anschließende Diskussion zeigte die bestehenden unzureichenden Kenntnisse bei den anwesenden HHG Mitgliedern im Bereich „Datenschutz“. Hier besteht zukünftiger Handlungsbedarf, so HHG Gastgeber Werner Seeling in seinem Fazit zum ersten informativen HHG- Stammtischabend in diesem Jahr. ad.