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Nües ut
Kroppelholm (8)……..
„Steueroase und
Freihandelszone“ auf dem ehemaligen Munagelände:
„Free – PPORK“!?
„Kroppelholm“:
Mit einer Sensation wartete der jetzige
Eigentümer, der Unternehmensberater Z., im
Rahmen des Neujahrsempfang der Gemeinde Kropp zu
Beginn des neuen Jahres 2010 auf: „Er plane das
ehemalige Munagelände auf den Namen „Free-PPORK“
zu taufen und nach geltendem EU-Recht zu einer
„Freihandelszone“ mit Steuervorteilen gleich
einer „Steueroase“ zu erklären.
Der weltweit
agierende Unternehmensberater hat durch seine
berufliche Tätigkeit vielfältigen Kontakt zur
Welthandelsorganisation (WTO). Diese fördert die
Bildung von Freihandelszonen und den Abschluss
von Freihandelsabkommen. Eine Gesetzeslücke in
der EU-Gesetzgebung ermöglicht es ferner in
einem räumlich fest umgrenzten Bereich eigene
Steuern festzulegen. Dies könne er, Z.,
gesetzestreu auf dem ehemaligen Bundesgelände,
welches keine kommunale Bindung, wie
Straßenunterhaltung, Ver- und Entsorgung usw.,
unterliegt, garantieren. Ferner sei das Gelände
durch einen Zaun von den üblichen öffentlichen
Flächen abgeschlossen, so Z. in einem Gespräch
mit dem Berichterstatter der „Region Kropp
aktuell“.
Er wolle es
insbesondere jungen Unternehmen ermöglichen, den
Start in eine zukunftssichere Existenz auf dem „Free-PPORK-Gelände“
zu ermöglichen. Die bisherige „Steueroase des
Nordens“ Norderfriedrichskoog in Nordfriesland
muss sich „warm anziehen“ wenn das Vorhaben in
die Tat umgesetzt wird. Die Gewerbesteuer in dem
hoheitsfreien Raum wird auf „Null-Prozent“
festgesetzt. Es werden keine Zölle für Ein- und
Ausfuhren in die geplante Freihandelszone „Free-PPORK“
erhoben. Alle Anlieger beteiligen sich mit einer
auf zehn Jahren festgelegten Festabgabe an den
anfallenden Gemeinkosten. Dies gebe allen
Unternehmen eine Planungssicherheit für die
betriebliche Entwicklung, so Z.
Während des
Neujahrsempfangs informierte Z. die anwesenden
Landtagsabgeordneten der CDU, SPD und FDP über
das geplante Vorhaben. Eine Eilmeldung ging an
diesem Abend direkt an Ministerpräsident P.H.C.
. Die öffentliche Reaktion der Landesregierung
bzw. des Ministerpräsidenten stand bei
Redaktionsschluss noch nicht fest.
Bleibt nunmehr
abzuwarten, ob „Free-PPORK“ das neue Boom-Town
des Nordens wird. Wünschen wir dem ideenreichen
Planer Z. in „Kroppelholm“ viel Erfolg! (DA.)
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Foto: Am
Eingangsbereich der geplanten „Freihandelszone“
wurde bereits ein Werbeschild mit der neuen
Bezeichnung „Free – PPORK“ aufgestellt. |