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                                                   (Nües ut Kroppelholm seit MMVIII) frei übersetzt
 
 


   
Die Milchpreissituation für die hiesige Landwirtschaft macht den Landwirten schwer zu schaffen. Boykott hin oder her, neue innovative Produkte müssen her! Dies sagte sich auch Landwirt Johann K.  aus der Region „Kroppelholm“.  An verantwortlicher Stelle einer großen regionalen Meierei in H.  ehrenamtlich  tätig, experimentierte Landwirt Johann K.  unter Mithilfe von Erfinder Uwe M.  und unter ständiger Überwachung des Meiereilabors in H.  an einer neuen „hochprozentigen  Milch“.
Die Idee hierzu hatte der „Kroppelholmer“ Bürger Uwe M.  nach seinem jahrelangen beruflichen Einsatz in der Harzregion. Dort gibt es viele Wiesenkräuter, die zur Erstellung von hochprozentigen Kräuter-Getränken herangezogen werden. Nachdem bereits der „Kroppelholmer Ämtertropfen“ (siehe Ausgabe 3 „Region Kropp aktuell“) unter Mithilfe von Uwe M.  einen ungeahnten Erfolg bei den Verbrauchern (Trinkern) erzielte, ließ ihn dieses Thema nicht mehr los. Wir haben in der Region „Kroppelholm“ so hervorragendes saftiges Weideland, hier muss etwas getan werden. So wälzte er tage- und nächtelang Chemie- und Biologieliteratur, schloss sich mit Landwirt Johann K.  zu einem Workshop zwei Tage lang ein, probierte verschiedene Rezepturen, ließ diese mit Milch und  Kräuterextrakten im Meiereilabor in H.  mixen und gären und kam schließlich zum für die Milchwirtschaft spektakulären Ergebnis: Dem „Kroppelholmer Milchlikör!“
Nun machten sich Erfinder M.  und Landwirt K.  die Natur zum verbündeten Produktionspartner.
Auf einer rund vier Hektar großen Weidefläche wurden neue Gras- und Kräutersaaten im Frühjahr eingebracht. Die Zusammensetzung wollten die beiden Erfinder dem Berichterstatter jedoch nicht verraten. Doch soviel sei angemerkt, den Kühen  schmeckt es! Johann K.  sonderte aus seinem Bestand zehn leistungsstarke Kühe ab. Diese nehmen das gute Kräuterfutter täglich zu sich und werden im Milchstand separat abgemolken. Die gewonnene Milch, etwas cremiger als übliche Vollmilch, wird dann in der Meierei H.  vergoren und in Flaschen abgefüllt. Der Alkoholgehalt dieses wohlschmeckenden Getränks beträgt 17 Prozent und dürfte somit zum Nachtisch ebenso wie bei einer feuchtfröhlichen Party schmecken. Zunächst wird dieses Produkt nur über die Meiereigenossenschaft H.  vertrieben und findet, so die Geschäftsführung, bereits große Nachfrage. In diesen Tagen meldete sich bereits eine große Schnapsbrennerei aus dem Emsland bei den Erfindern um die Rezeptur abzukaufen. Der „Kroppelholmer Milchlikör“ sollte dann   bundesweit vertrieben werden. Dies, so beide Erfinder, sei jedoch nicht im Interesse der Region „Kroppelholm“. „Den Ertrag wollen wir hier zusammen mit der hiesigen Landwirtschaft einfahren“, so Johann K. zu unserem Berichterstatter.
Sollte die „Serienreife des Tropfens“ erlangt werden, dürfte insbesondere für die „Kroppelholmer“ Landwirtschaft bessere Zeiten anbrechen. Der „Kroppelholmer Milchlikör“ wird derzeit zum Literpreis von 10 Euro exklusiv über die Meierei H.  angeboten. Damit haben dann die Landwirte eine Milchpreisertragssteigerung erzielt ohne Vorbedingungen der großen Verbrauchermärkte Aldi und Co. .
–Na denn man Prost! ---
Dies wünscht die Redaktion den kreativen Erfindern Johann K. und Uwe M. und  den „Kroppelholmer Bürgern“ einen guten Durst sowie jederzeit ein volles Glas „Kroppelholmer Milchlikör“ !  (DA).
 
   
 
 
 
 
 
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28.10.2009