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Nües ut
Kroppelholm (5)
Nimmt der „Kroppelholm-Zug“
bald Fahrt auf ?
Wird die alte
„Kreisbahntrasse“ wieder aktiviert und
ausgebaut?
Einen
wirtschaftlichen Aufschwung sehnen sich die
Gemeinden in der Region „Kroppelholm“ herbei.
Der Ausschuss für Wirtschaft- und
Tourismusfragen im Rathaus des „Freistaates
Kroppelholm“ unter der Führung von Uli B. hat
sich in den vorangegangenen Sitzungen mit diesem
Thema ausführlich beschäftigt. Die hohen
Spritpreise machen kreative Gedanken frei, so
das Beratungsergebnis im Rathaus.
Warum „das Rad
neu erfinden“, sagte sich Ausschussvorsitzender
Uli B. . In den Analen der Gemeinde Kropp fand
er beim Historiker K.H.V. einen Ideengeber: „Die
alte Kreisbahntrasse muss ausgebaut und für
einen kostengünstigen Transport für Menschen und
Waren in der Wirtschaftsregion „Kroppelholm“
sorgen.
Dieser Vorschlag
wurde mit Wohlwollen von den beteiligten
Ausschussmitgliedern begrüßt. Ausschussmitglied
H.C.L. aus B. sah sofort einen Großauftrag für
das hiesige Handwerk.
Der Kropper
Bürgermeister R.M. nahm zwischenzeitlich Kontakt
mit der Angeliter Dampfeisenbahngesellschaft
auf. Seine Vision sieht eine Trasse neben dem
Nord-/ Ostseefahrradweg für den „Kroppelholm-Zug“
vor. Somit, so R. M., könne man das Land
zwischen den Meeren umweltschonend verbinden.
Ministerpräsident P.H.C. war von dem
Ideenreichtum der „Kroppelholmer Bürger“
beeindruckt und beauftragte sofort seinen
Wirtschaftsminister die Planungen unterstützend
mit voran zu treiben.
Dies motiviert
derzeit auch den Bauernverband. Schlechte
Milchpreise fordern ein Umdenken, so die
Sprecher aus dem Verband. Wir müssen einer alten
Tradition folgend wieder Kartoffeln auf dem
Geestboden anbauen. Die alte Warenanlage der
Genossenschaft in Dörpstedt soll als Sammelplatz
umgebaut werden, um von dort aus die Knolle in
die große weite Welt zu transportieren.
Bürgermeister K.P.N. sagte sofort aus den
„Mauteinnahmen“ eine kräftige Geldspritze zu.
Auch das Vorstandsmitglied A.D. der örtlichen
Bank wittert den wirtschaftlichen Aufschwung und
will die vorhandene Bankfiliale in eine neue
„Dorfzentralbank“ umbauen lassen.
Dies sei nur ein
kleiner Abriss der wirtschaftlichen
Möglichkeiten, die eine eigene Eisenbahnlinie
mit sich bringt, so Ausschussvorsitzender Uli.
B. in einem Pressegespräch mit der “Region Kropp
aktuell“. Insbesondere dürfte diese Linie auch
für Touristen von großem Interesse sein.
Deshalb wird der Wirtschaftsausschuss demnächst
eine Dienstreise nach Kühlungsborn in
Mecklenburg Vorpommern unternehmen. Die dortige
Dampfbahn „Molli“ soll als Vorbild für das „Kroppelholm-Projekt“
dienen. Für die geplante Bahnlinie sucht man
derzeit noch zahlungskräftige Investoren. Von
der Gründung einer Aktiengesellschaft, so Uli
B., will man jedoch absehen. Interessenten
können sich direkt an das Rathaus in „Kroppel-
holm“ wenden. Spender werden dann namentlich auf
einer Spendentafel, die am Bahnhof Kropp
überdimensional errichtet wird, genannt.
Nun wartet man
noch auf das abschließende „grüne Signal“ zur
Weiterfahrt aus der Landes-Hauptstadt, bevor das
Signal dann auf “Freie Fahrt“ für den „Kroppelholm-Zug“
gestellt werden kann. (DA) |